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Gute iBooks
brauchen gutes ePub

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Der erste normale Wochentag, seit der iPad Deutschland erobert. Georg Albrecht, Manager Corporate Communication bei Apple und der wohl zur Zeit gefragteste Pressesprecher der IT-Branche gibt sich die Ehre. Heute wird er für Apple den Verkauf des zweimillionsten Tablettrechners bekanntgeben.

Nicht ganz alltäglich, was tango-Publishing dem Pressesprecher von Apple, Herrn Georg Albrecht, zumutet. Die Fragen hat sich Redakteur Andy Artmann nicht im stillen Kämmerlein ausgedacht, vielmehr in einer der größten Mac-Communities auf Xing „Apple Macintosh – Think different“ abgeholt. Das etwas andere Interview lesen Sie hier.

Frage: Als Gründungsmitglied von Reporter ohne Grenzen kann ich Ihnen folgende Eingangsfrage nicht ersparen. Was macht Apple Deutschland, um sich gegen die unerträgliche Zensur aus Amerika zu stellen?

Georg Albrecht: Dazu kann ich nur sagen: 96 Prozent aller eingereichten Anwendungen wurden zugelassen. Und von den zugelassenen Anwendungen wurden 95 Prozent innerhalb von 14 Tagen geprüft und zugelassen.

Frage: Mit welchen Verkaufszahlen rechnet Apple für den iPad-Start in Deutschland?

Georg Albrecht: Apple-Händler haben erste Verkaufszahlen veröffentlicht. Apple hat derzeit über zwei Millionen iPads verkauft.

Frage: Außer einem Apple, wie zum Beispiel dem Mac-Mini, was braucht der App-Entwickler, um loslegen zu können?

Georg Albrecht: Der Zugang zur Entwicklungssoftware SDK ist frei, am Ende zahlt man 99 Euro, wenn man die App testen und einreichen will.

Frage: Warum muss der iPad-Nutzer über iTunes gehen, ohne die Möglichkeit, die Grundfunktionen wie Browser und Mail zu nutzen?

Georg Albrecht: Der Punkt ist, iTunes ist keine Website. iTunes übernimmt die Funktion einer Medienzentrale und verwaltet die Mediadaten für externe Quellen wie iPod, iPhone oder iPad.

Frage: Voraussetzung für iBooks ist einfach ein gutes ePub. Nur, wie wird ein kleiner oder mittelständischer Verleger seine Publikationen in den iBookstore bekommen?

Georg Albrecht: Hier gibt es einen speziellen Link im US-iBookStore, über den ein Verleger seine Bücher (im ePub-File-Format) zu Apple anliefern kann.

Frage: Aus Zeitungen werden Apps, aus Illustrierten eMagazins. Wie verändert das iPad den Journalismus?

Georg Albrecht: "Durch die Möglichkeiten mit den Fingergesten oder Touchbewegungen in Bilderwelten nicht nur zu surfen, sondern fast plastisch einzutauchen – wird aus dem Redakteur ein Regisseur. Der Mensch am iPad nutzt die Inhalte assoziativ." Herr Albrecht zeigt wie er die Bilder des iPad nutzt, durch  Fingergesten navigiert er in den Bildern, zoomt Ausschnitte heran und heraus. "Sehen Sie, der Nutzer wühlt sich geradezu durch seine Daten."

Vielen Dank für das Gespräch und den iPad-Nutzern für die Fragen. (art)

Tipp: Ein ausführlicher iPad-Test folgt.

XING: Link zur Xing-Gruppe. Vorraussetzung, Sie sind eingeloggt (nur eingeloggte XING-Mitglieder können hier mitlesen).

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