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Type-1-Fonts:
Das Ende ist nah

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Mayakalender hin, 2012 her – über eines ist sich die Software-Gemeinde einig: Die Zeit für Type-1-Fonts läuft gnadenlos ab.

1984 entwickelte Adobe den heutigen Standard, um Druckseiten zu beschreiben: PostScript. Gleichzeitig entwickelten die Programmierer von Adobe die PostScript Type-1-Fonts. Damit beerbten die Type-1-Fonts den damaligen Industriestandard Fotosatz. Apple unterstützte Postscript in seinem Betriebssystem lange vor der Konkurrenz, was die Type-1 Fonts bei Grafikern und Designern sehr beliebt machte.

Aber wer nutzt heute noch Programme aus den Achtzigerjahren und wo laufen die? PostScript Type1-Fonts hatten schon immer den großen Makel, dass Sie den Standard „Unicode” nicht unterstützten. Im Unicode sind alle Schriftzeichen genau benannt, eine Art DIN für die Bezeichnung von Buchstaben. Deshalb werden PostScript-Type1-Fonts vom Nachfolger OpenType abgelöst. OpenType versteht Unicode und ist aus dem TrueType-Format hervorgegangen, unterstützt aber auch Umrissbeschreibungen im PostScript-Format.

Eine Überraschung erleben zur Zeit alle, die auf Windows7 umsteigen: Alle aktuellen Office-Programme zeigen in Microsofts neuem Betriebssystem Type-1-Fonts nicht mehr an. Mit tango haben Sie aber Glück. Stephan Sprang von MarkStein: „tango nutzt zum Darstellen der Type1-Fonts das sogenannte GDI (Graphical Device Interface) und kann daher (vorläufig) auch unter Windows7 noch Type1-Fonts nutzen.”

II. Teil – Schneeleopard

Linktipp: typowiki – Videotipp: http://WhoWillSurvive2012.com/

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